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Aktuelles

09. Juli 2008

Tendenzen der Abstraktion -
WERKE AUS DER SAMMLUNG DER KUNSTHALLE MANNHEIM

Nach der erfolgreichen Ausstellung „Henri Cartier-Bresson - Early Works“ zeigt die Kunsthalle Mannheim im Umgang des Neubau-Obergeschosses Gemälde und Skulpturen aus der eigenen Sammlung.

Der Fokus dieser Neupräsentation richtet sich auf die vielfältigen Ausdrucksformen der Abstraktion in der internationalen Kunst nach 1945. Neben den deutschen Vertretern des Informel wie Karl Otto Götz, Emil Schumacher, Hann Trier und Fred Thieler sind auch Künstler wie Corneille, Georges Noël und Emilio Scanavino präsentiert. Alles in allem präsentiert sich dem Betrachter ein vielfältiges Spektrum an abstrakten Ausdrucksformen der Jahre 1950-1980.


Karl Otto Götz (1914) "Torden"

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08. Juli 2008

„Slow Motion“ vor der Kunsthalle Mannheim
NIGEL HALLS PLASTIK IST DAUERHAFT AN DEN
FRIEDRICHSPLATZ ZURÜCKGEKEHRT

Eine lange Reise hat Nigel Halls (*1943) dynamische Stahlplastik „Slow Motion“ von 2001 hinter sich gebracht, ehe sie Anfang Juli wieder neben dem Haupteingang der Kunsthalle aufgestellt worden ist: Seit Februar war die Arbeit im Rahmen einer großen Nigel Hall-Retrospektive auf dem Außengelände des Yorkshire Sculpture Park zu bewundern. Am Friedrichplatz hatte sie derweil eine Lücke hinterlassen, sind die sieben weißen Stahlringe doch schon fast zu einem „Markenzeichen“ der Kunsthalle geworden.

Gemeinsam mit der Direktorin Inge Herold nahmen Helmut E. Schmitt von der Wilhelm Müller-Stiftung und Dieter Hasselbach, Vorsitzender des Förderkreises, die Außenplastik am Tag seiner Ankunft freudig in Empfang. „Und jetzt soll sie hier auf Dauer stehen“, kommentiert Inge Herold den jüngsten Neuzuwachs. Denn erst der Ankauf durch die Wilhelm Müller-Stiftung für den Förderkreis der Kunsthalle Mannheim e.V. ermöglichte die Rückkehr der Großplastik, die seit 2004 als Leihgabe der Galerie Scheffel, Bad Homburg in Mannheim aufgestellt war.

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27. Juni 2008 | Stefanie Müller, M.A.

Reisefieber in der Kunsthalle:
Alle Hände voll zu tun, wenn Max Ernst, Ernst Ludwig Kirchner und Fernand Léger auf Ausleihe gehen

Die letzte Schraube wird angesetzt, um die übergroße Kiste zu verschließen, die Laderampe des Kunsttransporters steht bereits offen und die Reise kann jeden Moment starten - wenn auch der Weg für Max Ernsts Plastik „Capricorne“ nicht all zu weit ist: In Begleitung der Restauratorin geht es nach Baden-Baden, in die Frieder-Burda Stiftung, wo am 05. Juli die Ausstellung „Die Skulpturen der Maler“ beginnt.


Max Ernst „Capricorne“ (Foto: Cem Yücetas)

Im Zuge großer Ausstellungsvorbereitungen mit bewährten Kooperationspartnern wie dem MoMA in New York, dem Musée d´Orsay in Paris oder der Fondation Beyeler bei Basel sind derzeit einige Highlights der Kunsthalle im „Reisefieber“: Wie das großformatige Gemälde „Die Taucher“ von Fernand Léger, eines der Hauptwerke, das kürzlich in die Fondation Beyeler gewandert ist, wo dem Künstler eine große Sonderausstellung gewidmet wird. Das Kunsthallen-Werk integriert sich in diese Schau mit rund 80 Gemälden noch bis zum 07. September.

Einen längeren Aufenthalt haben die beiden Gemälde „Walchenseelandschaft mit Lärchen“ und „Der neue See am Berliner Tiergarten“ von Lovis Corinth noch vor sich. Anlässlich des 150. Geburtstags des Künstlers startete eine große Retrospektive im Pariser Musée d'Orsay. Mittlerweile präsentieren sich die Gemälde im Museum der bildenden Künste Leipzig, ehe sie in die Ostdeutsche Galerie Regensburg wandern.
In emsiger Vorbereitung ist derzeit der Flug nach New York, dort wird in Kürze Ernst Ludwig Kirchners Zeichnung „Das elegante Paar“ im MoMA zu sehen sein.

Für die Kunsthalle bietet es die Gelegenheit, anstelle der ausgeliehenen Arbeiten, neue oder lange nicht gesehene Werke zu präsentieren, wie Henri Laurens „Frau mit Fächer“ oder eine Zeichnung Fernand Légers als Leihgabe aus Privatbesitz.

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25. Juni 2008

Der Katalog zur Ausstellung Giuseppe Gallo ist da!

Wunderbar abwechslungsreich - der erste Ausstellungskatalog in deutscher Sprache zu einem der vielseitigsten Künstler Italiens: Giuseppe Gallo, der noch bis zum 07. September 2009 in der Kunsthalle Mannheim ausstellt.

Der Katalog erscheint unter dem Titel GIUSEPPE GALLO – „ALL IN“ anlässlich der ersten monographischen Ausstellung des Malers und Bildhauers in einem deutschen Museum. Katalog wie Ausstellung sind in Kooperation mit dem MACRO, dem Museum für zeitgenössische Kunst in Rom (Museo d´Arte Contempo-ranea Roma) realisiert worden und präsentieren eine „Memoria retrospettiva“ zum Werk des Künstlers aus den Jahren 1979-2007.

Hrsg. Kunsthalle Mannheim
ca. 208 S. | zahlreiche Farbabb.
in deutscher und englischer Sprache
Mondadori Electa S.p.A., Mailand, 2008
Preis 34,50 € (Erhältlich im Museumsshop der Kunsthalle)

Texte von Inge Herold, Sergio Risaliti und einem Interview zwischen Danilo Eccher und Giuseppe Gallo.

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